.. dichtet lecke Dichtungen

In einem Fall schon über 5000 € Reparaturkosten eingespart

In der Oktoberausgabe 2008 der Kummunalwirtschaft vom Kommunalverlag konnte man über LecWec lesen:

Städtische Fuhrparks

Bauhofleiter: Kommunen können mit Universalmittel gegen lecke Öldichtungen viel Geld sparen

Der Zusatz eignet sich für Motoren, Getriebe, Differentiale, Servolenkungen, Maschinen und Hydrauliksysteme und ist deutlich günstiger als eine herkömmliche Reparatur

Mit einem Universalmittel gegen lecke Öldichtungen können Städte und Gemeinden viel Geld sparen. Fahrzeuge, die im kommunalen Dienst eingesetzt werden, sind häufig schon in die Jahre gekommen. Das führt oft zu Mängeln, insbesondere Dichtungen werden mit der Zeit starr und porös. „Unsere 28 Fahrzeuge im Bauhof werden bei Ölverlust mit LecWec behandelt, was uns teure Reparaturen schon oft erspart hat“, sagt Werner Frischmann, Leiter des Bauhofs der Gemeinde Puchheim bei München. In einem Fall habe er sich rund 5000 Euro an Reparaturkosten sparen können. Nach Angaben von Richard Chambers, der LecWec herstellt und vertreibt, sorgen spezielle Weichmacher in dem Additiv dafür, dass lecke Dichtungen unter anderem in Motoren, Getrieben und Maschinen anschwellen und wieder elastisch werden. Inzwischen wird LecWec in 26 Ländern vertrieben

Es ist nur eine Frage der Zeit: Irgendwann wird jede Öldichtung undicht. So wie beim Radlader des Bauhofs der Gemeinde Puchheim. „Ich habe für die Reparatur bei einer Werkstatt einen Kostenvoranschlag eingeholt. Fast 5000 Euro hätte die Gemeinde die Reparatur der Hydraulik der Baumaschine gekostet“, sagt Bauhofleiter Werner Frischmann. Allerdings habe er dann versucht, den Schaden mit LecWec zu beheben. „Ich kenne das Mittel schon seit ein paar Jahren und habe es immer wieder mal angewendet, aber noch nie bei einem so großen Schaden“, so der Bauhofleiter . Die Hydraulik des Fahrzeugs lief dadurch wieder einwandfrei. Kosten für diese Lösung: Gerade mal 30,90 Euro. Denn so viel kostet eine Flasche LecWec.

Der Einsatz ist kinderleicht: "Dem Öl wird einfach drei Prozent der Gesamtmenge LecWec hinzugegeben" , erklärt Chambers den Umgang mit dem Ölzusatz·. Der Erfolg des Bauhofs in Puchheim ist kein Einzelfall. Werkstätten, Speditionen, Fachhändler und Unternehmen in ganz Deutschland haben das Additiv für sich entdeckt. ,,Wir haben mit LecWec schon bestimmt 50 Autos aller Marken dicht bekommen", sagt zum Beispiel Jürgen Luttermann, Geschäftsführer des Autohauses Luttermann im niedersächsischen Speile. Der Unternehmer war durch einen kleinen Bericht in einer Oldtimerzeitung auf das Universalmittel aufmerksam geworden. "Egal ob Servolenkung, Stirndeckeldichtung im Steuerkettengehäuse oder Ventildeckeldichtung - wir haben überwiegend positive Erfahrungen damit gemacht", so Luttermann.

Auch Manfred Gregg, Inhaber des KFZ-Betrieb und Reifenservice W. und M. Gregg, aus dem baden-württembergischen Aichstetten setzt auf das Additiv: "Wir verwenden es bei Lecks im Motor, Getriebe und in der Servolenkung." Bisher habe es noch keine einzige Reklamation gegeben. Lediglich der Preis sei auf den ersten Blick überraschend hoch: Für ein Fläschchen mit 100 Millilitern muss man stolze 30,90 Euro hinlegen, die 500-Milliliter-Version kostet immerhin noch 122,90 Euro. Tatsächlich können die Kommunen bei der Fuhrparkverwaltung mit LecWec aber eine Menge Geld sparen: "Wenn zum Beispiel eine Servolenkung ein Leck hat, kostet der Austausch mindestens 500 bis 600 Euro", schätzt Thomas Möhrke von Autoteile Blöcker, einem Kieler Großhändler für Autoteile. Dagegen seien 30 Euro für LecWec eine sehr gute Investition, berichtet der Angestellte aus eigener Erfahrung. Zumal ein Drittel einer Flasche für eine Servolenkung ausreicht.

Werner Frischmann vom Bauhof in Puchheim, der 28 Fahrzeuge umfasst, nutzt das Mittel nicht nur für die Reparatur von Hydraulikdichtungen. Auch bei seinem früheren Arbeitgeber der Stadt München kam LecWec zum Einsatz. "Bei unserem Schlepper Holder C 500 des Baureferats Gartenbau war das Getriebe lange Zeit undicht, was dazu führte, dass wir damit nicht mehr richtig arbeiten konnten." Auch hier habe LecWec geholfen. "Obwohl ich ja wirklich nicht viel auf Allheilmittel gebe, dachte ich mir, dass es ja nicht schaden kann, es auszuprobieren. Also habe ich es in das Fahrzeug gegeben und war erstaunt." Ohne noch weitere Reparaturen zu benötigen, war das Fahrzeug wieder voll einsatzfähig. 3500 Euro Reparaturkosten konnten so gespart werden. "LecWec hat bisher bei unseren 28 Fahrzeugen in Puchheim alles dicht bekommen", freut sich Frischmann.

Weder Chlor noch Lösungsmittel

"LecWec besteht aus teuren Weichmachern, die mit jeder ÖIsorte völlig kompatibel sind", berichtet Chambers. Bei der Entwicklung
sei bewusst auf Chlor und Lösungsmittel verzichtet worden: "Diese Stoffe schaden den behandelten Aggregaten langfristig." LecWec bewirke, dass spröde Dichtungen imprägniert würden und um etwa drei Prozent anschwellten. "Das reicht aus, um einen möglichen Verschleiß an einer Dichtlippe auszugleichen", so Chambers.

Damit der Zusatzstoff an der lecken Dichtung wirken kann, muss das Öl in Bewegung sein. Deshalb müssen die Arbeiter bei den öffentlichen Fuhrparks nach dem Einfüllen erst einmal mit den Fahrzeugen fahren oder die Maschinen in Gang setzen. Das beste Ergebnis werde bei Dichtungen aus Polymeren erzielt. Dagegen habe es keine Auswirkungen auf Dichtungen aus PTFE (Polytetrafluorethylen) und aus Viton. "Bei beiden Materialien verhält sich LecWec neutral", berichtet Chambers. Bei Beschädigungen an Zylinderkopf-, Kork- und Papierdichtungen sei LecWec nur bedingt wirksam.

Den Originalartikel finden Sie auf Seite 36 der Kommunalwirtschaft die im Kommunalverlag erscheint.